Unfalltote in Würzburg

Weniger Verkehrstote in Deutschland

Die mit Abstand häufigsten Unfälle enden mit einem einfachen „Blechschaden“, also lediglich mit einem Schaden an den Fahrzeugen.

Seltener, aber leider auch häufig sind Unfälle mit Personenschaden. Diese ziehen teilweise erhebliche Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen nach sich, nicht selten im Bereich von über 100.000,00 EUR.

Noch seltener sind die Unfälle mit Verkehrstoten. Laut einer aktuellen Meldung hat die Zahl der Unfalltoten in Deutschland im Jahr 2019 einen neuen Tiefststand erreicht. Nach vorläufiger Schätzung (Stand 10.12.2019) wird insgesamt mit etwa 3.090 Todesopfern im Verkehr zu rechnen sein.

Bei Unfällen mit Todesfolge ist im Verkehrsrecht aus der Sicht der Angehörigen nicht nur an Schmerzensgeld, sondern auch das neu eingeführte Hinterbliebenengeld zu denken (§ 844 Abs. 3 BGB).

Voraussetzung des Hinterbliebenengeldes ist ein persönliches Näheverhältnis zum Getöteten. Das wird insbesondere bei Ehegatten, Eltern oder Kindern vermutet, kann aber auch bei anderen Personen gegeben sein. Die Höhe des Hinterbliebenengeldes wird sich an der Höhe des Schmerzensgeldes bei Schockschäden orientieren.



Eingestellt am 10.12.2019 von B. Löwenberg
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