Riegl FG 21-P

Funktionsweise:
  • Lasermessgerät
  • Messungen aus dem Fahrzeug heraus zulässig
  • Das Gerät kann frei oder abgestützt in der Hand gehalten werden oder auf einem Stativ montiert werden.
  • Geschwindigkeiten des ankommenden Verkehrs werden auf dem Display mit einem Plus gekennzeichnet, Geschwindigkeiten des abfließenden Verkehrs mit einem Minus.
Vor der Messung durchzuführen:
  • Selbsttest (Gerätefehler, Temperatur, etc.)
  • Displaytest
  • Test der Visiereinrichtung
  • Null-Test (Geschwindigkeitsmessung auf ein ruhendes Ziel = Geschwindigkeit: 0)
Ansatzpunkte für die Verteidigung
  • Es ist untersagt, Fahrzeugseitenflächen anzuvisieren.
  • Test der Visiereinrichtung: Der Test ist untauglich, wenn zum Beispiel ein kleiner Reflektor in großer Entfernung als Ziel gewählt wird. Durch die dabei entstehenden Spielräume wäre eine sichere Überprüfung des Zustandes der Visiereinrichtung nicht möglich.
  • Test der Visiereinrichtung: Untauglich ist es auch, ein Verkehrsschild unter mehreren in größerer Distanz anzuvisieren, da es sich hier nicht erkennen lässt, welches der Schilder den Laserstrahl reflektiert.
  • Falls der Test der Visiereinrichtung nicht korrekt durchgeführt wird bzw. nicht in gesitteter Gebrauchsanweisung, erkennt möglicherweise der Messbeamte eine Dejustierung der Visierung nicht. Dies könnte wiederum dazu führen, dass der Messbeamte bei einer Messung ein anderes Objekt gemessen hat als er glaubt.
  • Der Test der Visiereinrichtung spielt daher insbesondere dann eine Rolle, wenn während der Messzeit ein reges Verkehrsaufkommen herrschte.
  • Im Einzelfall ist daher stets zu prüfen, ob im Rahmen des Tests der Visiereinrichtung ein geeignetes Visierobjekt gewählt wurde.
  • Auffällig wäre zudem ein sehr runder Wert zur Entfernung des Objektes. Falls beispielsweise das anvisierte Verkehrsschild genau 100 m entfernt steht, kann dies eigentlich kein Zufall sein. Denkbar wäre hier vielmehr, dass ein falsches Protokoll zur Akte gegeben wurde.

Sie finden uns im Herzen Würzburgs
Bernhard Löwenberg - Ihr Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Würzberg RA Bernhard Löwenberg
Fachanwalt für Strafrecht,
Fachanwalt für Verkehrsrecht

Friedrich-Ebert-Ring 1
D-97072 Würzburg

Telefon: 0931 / 30 40 882
Telefax: 0931 / 18 867
info[at]Kanzlei-Loewenberg.de
News / Aktuelles
Unfallregulierung / Kosten für Probefahrt und Reinigung
Sind diese Kosten erstattungsfähig ? Im Rahmen der Unfallregulierung stell...
Wer auffährt ist schuld – oder ?
Abstand ist die halbe Miete. Im Straßenverkehrsrecht gilt der schöne Grund...
Mitverschulden wegen fehlender Motorradschutzkleidung?
Zu den immer wiederkehrenden „Alltagsfragen“ in einer Verkehrsrechtskanzlei g...